Verfahren zum Herstellen eines Stahlbauteils
Anmelder: ThyssenKrupp Steel Europe AG 🇩🇪
Details
- Veröffentlichungs-Nr.
- EP2840159
- Aktenzeichen
- EP13181374
- Anmeldetag
- 22. August 2013
- Veröffentlichung
- 19. Juli 2017
- Erteilung
- 19. Juli 2017
- Rechtsraum
- EP
- IPC
- C21D7/10C21D9/00C21D8/02C22C38/02C22C38/04C22C38/06C22C38/08C22C38/16C22C38/18
Abstract
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt auf einfache Weise die Herstellung eines komplex geformten Stahlbauteils mit einer Zugfestigkeit Rm > 1200 MPa und einer Bruchdehnung A50 > 6 %. Hierzu wird erfindungsgemäß ein Stahlflachprodukt bereitgestellt, das neben Eisen und unvermeidbaren Verunreinigungen (in Gew.-%) C: 0,10 - 0,60 %, Si: 0,4 - 2,5 %, Al: bis zu 3,0 % Mn: 0,4 - 3,0 %, Ni: bis zu 1 %, Cu: bis zu 2,0 %, Mo: bis zu 0,4 %, Cr: bis zu 2 %, Co: bis zu 1,5 %, Ti: bis zu 0,2 %, Nb: bis zu 0,2 %, V: bis zu 0,5 %, enthält, wobei das Gefüge des Stahlflachprodukts zu mindestens 10 Vol.-% aus Restaustenit besteht, der globulare Restaustenitinseln mit einer Korngröße von mindestens 1 µm umfasst. Das Stahlflachprodukt wird auf eine 150 - 400 °C betragende Umformtemperatur erwärmt und bei der Umformtemperatur mit einem Umformgrad, der höchstens gleich der Gleichmaßdehnung Ag ist, zu dem Bauteil umgeformt. Abschließend wird das so erhaltene Stahlflachprodukt abgekühlt. Ein derart bei erhöhten Temperaturen geformtes Bauteil besitzt gegenüber aus demselben Stahlflachprodukt, jedoch bei Raumtemperatur geformten Bauteilen eine deutlich gesteigerte Festigkeit.
Anmelder
- Firma
- ThyssenKrupp Steel Europe AG
- Land
- 🇩🇪 Deutschland
Deutsches Stahlunternehmen mit Sitz in Duisburg, Teil des thyssenkrupp-Konzerns, das Flachstahlprodukte für Automobil-, Bau- und Verpackungsindustrie herstellt.
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Cohausz & Florack
Cohausz & Florack · Düsseldorf