Verfahren zur Herstellung einer Hohlkernfaser und zur Herstellung einer Vorform für eine Hohlkernfaser

EP3766851 Art B1 22. Januar 2025

Anmelder: Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG 🇩🇪

Details

Veröffentlichungs-Nr.
EP3766851
Aktenzeichen
EP19186865
Anmeldetag
17. Juli 2019
Veröffentlichung
22. Januar 2025
Erteilung
22. Januar 2025
Rechtsraum
EP
IPC
C03B37/012C03B37/027
Offizieller Volltext

Abstract

Es sind Verfahren zur Herstellung einer Antiresonanten Hohlkernfaser bekannt, die einen sich entlang einer Faser-Längsachse erstreckenden Hohlkern und einen den Hohlkern umgebenden inneren Mantelbereich aufweist, der mehrere Antiresonanzelemente umfasst. Die bekannten Verfahren umfassen die Verfahrensschritte: des Bereitstellens eines Mantelrohres, das eine Mantelrohr-Innenbohrung und eine Mantelrohr-Längsachse aufweist, entlang der sich eine von einer Innenseite und einer Außenseite begrenzte Mantelrohr-Wandung erstreckt; des Bereitstellens einer Anzahl von rohrförmigen Antiresonanzelement-Vorformlingen; des Anordnens der Antiresonanzelement-Vorformlinge an Soll-Positionen der Innenseite der Mantelrohr-Wandung unter Bildung einer primären Vorform, die einen hohlen Kernbereich und einen inneren Mantelbereich aufweist; des Elongieren der primären Vorform zu der Hohlkernfaser oder der Weiterverarbeitung der primären Vorform zu einer sekundären Vorform. Um hiervon ausgehend eine hohe Präzision und eine exakte Positionierung der Antiresonanzelemente in einer ausreichend stabilen und reproduzierbaren Weise zu erreichen, wird vorgeschlagen, dass bei der Weiterverarbeitung der primären Vorform gemäß Verfahrensschritt (c) ein Überfangzylinder eingesetzt wird, der ein radiales Viskositätsprofil aufweist, bei dem die Viskosität zur Überfangzylinder-Innenseite hin zunimmt. Dadurch wird eine Übergangszone mit angepasster Viskosität zwischen Überfangszylinder und Mantelrohr geschaffen.

Anmelder

Firma
Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG
Land
🇩🇪 Deutschland
🇩🇪 Heraeus Quarzglas

Deutscher Hersteller von Quarzglas, das für optische Komponenten, Halbleiterfertigung, Beleuchtung und industrielle Anwendungen wie Lichtwellenleiter und Hochtemperaturprozesse eingesetzt wird.

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Kanzlei
Patentanwalt Armin Staudt Hanau, Deutschland

Sammelte erste Berufsjahre in der Industrie, ab 1990 patentanwaltliche Ausbildung bei einem Hanauer Technologieunternehmen, seit 2004 ausschließlich eigene Kanzlei in Hanau. Berät zu Patenten, Gebrauchsmustern, Marken und Designs mit anwendungsnahem, industriegeprägtem Ansatz.

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