Osteotroper Knochenersatz
Anmelder: Universität Heidelberg, Haas, Andreas 🇩🇪
Details
- Veröffentlichungs-Nr.
- EP3777904
- Aktenzeichen
- EP19192028
- Anmeldetag
- 16. August 2019
- Veröffentlichung
- 13. April 2022
- Erteilung
- 13. April 2022
- Rechtsraum
- EP
- IPC
- A61L27/12C01B25/32
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines osteotropen Knochenersatzmaterials aus einem Ausgangsmaterial, welches im Wesentlichen Portlandit, Ätzkalk, Aragonit; Kalzit und/oder Apatit aufweist. Das Ausgangsmaterial wird mit einer Strontium-; Fluor- und/oder Galliumquelle in einen Autoklav eingebracht, wobei beim Verwenden eines Ausgangsmaterials, welches im Wesentlichen Portlandit, Ätzkalk, Aragonit; Kalzit aufweist eine Phosphatquelle eingebracht wird. Zusätzlich wird H<2>O als Bestandteil eines Lösungsmittels in den Autoklav zugegeben und der pH-Wert in den Autoklaven in einem Bereich über 7 eingestellt. Anschließend wird der geschlossene und gefüllte Autoklav für mindestens 1 Stunde erhitzt und anschließend abgekühlt. Das so entstandene osteotrope Knochenersatzmaterial wird anschließend von Resten der Phosphor-, Strontium-, Fluor- und/oder Galliumquelle gereinigt. Außerdem betrifft die Erfindung ein osteotropes Knochenersatzmaterial, welches im Wesentlichen aus Apatit besteht und bei dem Strontium- und/oder Fluor- und/oder Galliumionen in das Kristallgitter eingebaut sind.
Anmelder
- Firmen
- Universität Heidelberg
Haas, Andreas - Land
- 🇩🇪 Deutschland
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