Verfahren zur Herstellung eines Magnetblechs, Magnetblechstapel und Elektrische Maschine
Anmelder: Siemens Aktiengesellschaft 🇩🇪
Details
- Veröffentlichungs-Nr.
- EP4726747
- Anmeldetag
- 11. Oktober 2024
- Veröffentlichung
- 15. April 2026
- Rechtsraum
- EP
- IPC
- (SIEMENS AG et al.)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Magnetblechs (2), umfassend folgende Schritte: - Bereitstellen einer ersten viskosen Masse (4), wobei diese Hilfsbestandteile (5) und funktionale Bestandteile (6) aufweist und als funktionale Bestandteile Eisenpartikel (8) umfasst, die mindestens 96 Gew. % Eisen aufweisen, - Bereitstellen einer zweiten viskosen Masse (10), wobei diese ebenfalls Hilfsbestandteile (5) und funktionale Bestandteile (12) aufweist und diese als funktionale Bestandteile (12) eine Eisen-Chrom-Nickel-Legierung (14) umfasst, - Aufbringen der ersten viskosen Masse (4) auf eine Substratoberfläche (16), so dass eine erste Teilstruktur (18) des Magnetblechs (2) abgebildet wird, - Aufbringen der zweiten viskosen Masse (10) auf die Substratoberfläche (16), so dass eine zweite Teilstruktur (20) des Magnetblechs (2) abgebildet wird, - in der Art, dass beide Teilstrukturen (18, 20) eine flächige Ausdehnung auf der Substratoberfläche (16) aufweisen, deren Höhe (22) zwischen 30 µm und 500 µm beträgt und die Teilstrukturen (18, 20) an ihren Rändern (24) über diese Höhe (22) jeweils eine Grenzfläche (26) aufweisen und die beiden Teilstrukturen (18, 20) zumindest teilweise an ihren Grenzflächen (26) aneinander treffen und dort eine Grenzlinie (28) bilden, wobei die erste und die zweite Teilstruktur (18, 20) zusammen einen Magnetblechgrünkörper (30) bilden, - thermisches Entfernen der Hilfsbestandteile aus dem Magnetblechgrünkörper (30) und - Sintern des Magnetblechgrünkörpers (30), so dass ein Magnetblech (2) entsteht, Die Erfindung zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: - die Eisenpartikel (8) der ersten viskosen Masse (4) zwischen 0,1 Gew % und 1 Gew. % Kohlenstoff enthalten, - die funktionalen Bestandteile der zweiten viskosen Masse Siliziumpartikel (34) enthalten, wobei der Anteil der Siliziumpartikel (34) zwischen 1 Gew. % und 4,5 Gew. % der funktionalen Bestandteile (12) der zweiten viskosen Masse (10) beträgt und - und das während des Sinterns eine Entkohlungsatmosphäre in einem Sinterraum (32) vorherrscht, so dass der Kohlenstoff aus den funktionalen Bestandteilen (6) der ersten viskosen Masse (4) zumindest teilweise entzogen wird.
Anmelder
- Firma
- Siemens Aktiengesellschaft
- Land
- 🇩🇪 Deutschland
Deutscher Technologiekonzern mit Sitz in München und Berlin. Aktiv in Automatisierungstechnik, Digitalisierung, Energie- und Bahntechnik sowie Industriesoftware für Industrie, Infrastruktur und Mobilität.
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