Verfahren zur Anomalieerkennung in einer Komplexen Anlage mittels Autoencoder, Computerprogrammprodukt und Vorrichtung

EP4742102 13. Mai 2026

Anmelder: Siemens Aktiengesellschaft 🇩🇪

Details

Veröffentlichungs-Nr.
EP4742102
Anmeldetag
6. November 2024
Veröffentlichung
13. Mai 2026
Rechtsraum
EP
IPC
G06N3/0455, G06N3/088
Offizieller Volltext

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anomalieerkennung in einer Anlage, beispielsweise einer Industrieanlage oder einer Energieerzeugungsanlage wie einem Windrad. Im Grundlegenden wird ein Autoencoder Modell trainiert. Somit benötigt der Anwender kein Expertenwissen, um die Anomaliedetektion zu konfigurieren, sondern es muss nur eine Datenmenge bereitgestellt werden, welche ausreichend Informationen über das normale Verhalten der zu überwachenden Maschine beinhaltet. Hiermit kann das Modell trainiert werden und die zukünftigen Messdaten können automatisiert überwacht werden. Eine Serienfertigung durchläuft in der 2D Ebene der PCA reduzierten Vektoren immer wieder die gleichen Pfade. Diese Pfade und eine feststellbar stetig wachsende Abweichung des Pfades von dem Muster, die beispielsweise durch Verschleiß begründet ist, kann zügig und zuverlässig erkannt werden. Der entscheidende Unterschied zu bereits bekannten Verfahren liegt im Mechanismus, mit dem durch den Autoencoder entschieden wird, welche Zeitreihensequenzen Anomalien sind. Hierbei wird nicht die Rekonstruktion des Autoencoders betrachtet, sondern die versteckten Zustände, also der vom Encoder generierte Vektor.

Anmelder

Firma
Siemens Aktiengesellschaft
Land
🇩🇪 Deutschland
🇩🇪 Siemens

Deutscher Technologiekonzern mit Sitz in München und Berlin. Aktiv in Automatisierungstechnik, Digitalisierung, Energie- und Bahntechnik sowie Industriesoftware für Industrie, Infrastruktur und Mobilität.

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